In vielen ländlich-peripheren Regionen in Kärnten und Österreich existieren bereits erste solide Mobilitätsangebote – von (über)regionalen Buslinien über Mikro-ÖV bis hin zu innovativen On-Demand-Diensten und Verleihstationen. Doch oft fehlt es gar nicht an Fahrzeugen und Services, sondern an Verbindungen zwischen den Akteur*innen. Verkehrsbetriebe, Gemeinden, Vereine und Bürgerinitiativen arbeiten häufig nebeneinander statt miteinander. Dadurch bleiben Synergien ungenutzt und die Wege zu einem integrierten Mobilitätssystem weiterhin unvollständig.
Eine zukunftsfähige Mobilität im ländlichen Raum entsteht unserer Meinung dort, wo Kommunikation, Kooperation und Koordination zusammenfinden: Wenn Gemeinden ihre Angebote interkommunal abstimmen, Mobilitätsanbieter ihre Daten teilen und die lokale Gesellschaft in die Entwicklung maßgeblich eingebunden wird. So wird aus einzelnen Lösungen ein vernetztes Mobilitätssystem, das regional trägt und menschlich nah bleibt.
Das MOBIREG Innovationslabor setzt genau an dieser Schnittstelle an. Es begleitet Gemeinden, Forschung und Wirtschaft dabei, gemeinsam Strukturen aufzubauen, die Mobilitätsangebote im ländlichen Raum verbinden – organisatorisch, digital und sozial. Durch Co-Creation, Aktivierungsinitiativen, Austauschformate und Pilotprojekte schafft MOBIREG die nötigen Räume, in denen Akteure voneinander lernen und Lösungen gemeinwohlorientiert und vernetzt funktionieren und wirken.